Man hört zwar immer wieder, dass es in Deutschland einen Geburtenrückgang gibt. Aber diejenigen, die sich ein Kind wünschen, denken keinesfalls an die finanzielle Belastung. In Vordergrund steht nur einmal der Wunsch an eine Familie und das ist auch gut so.

Ist das Kind geboren, kommt meist nach der Karenzzeit die Frage nach einer passenden Betreuung. Oft findet sich gar kein Kindergartenplatz, so muss man nach einer Alternative suchen. Auch wenn die Entfernung weiter weg ist, werden die Eltern froh sein, diese gefunden zu haben. Sie rechnen dabei nicht die Kosten und auch gar nicht die Zeit ein, was alleine durch das Bringen und Holen verloren geht. Wichtig ist das sich die Frau rasch entschieden hat, denn ihr Arbeitsplatz wartet auch nicht immer auf sie. Auch im Beruf ist die Frau schlechter gestellt und sie wird wohl kaum befördert werden, weil durch ein Kind sie schlechtere Chancen, als die Kollegin die dagegen kinderlos ist. Das wirkt sich auch negativ auf den Verdienst aus.

Kinder lieben Wohlstand

Berufstätige Frauen verwöhnen auch ihre Kinder mehr, da geht schneller mal ein spezieller Wunsch in Erfüllung. Da Kinder sehr schell wachsen, müssen immer wieder neue Klamotten, Schuhe besorgt werden. Mit zunehmendem Alter werden auch die Ausgaben immer höher und die Vorstellungen immer anspruchsvoller.

Alleinerzieherinnen haben es besonders schwer

In einer Partnerschaft, wo zwei Verdiener sind, fallen die Ausgaben nicht so schwer. Also wenn jetzt die Alleinverdienerin Dinge für das neue Schuljahr beschaffen muss, oder eine Schulausflugswoche finanzieren muss oder was immer wieder vorkommt ihre Sprösslinge neu einkleiden muss. Oft geschieht es ja gar nicht freiwillig, sondern notgedrungen, weil das Kind wieder einmal einen Wachstumsschub hatte.

Von der Anschaffung der Dinge, die man für das Neugeborene braucht, bis hin zum Erwachsenen mit einem abgeschlossenen Studium oder eine Lehre verschlingt das Kind eine enorme Summe an Geld. Manche Eltern würde das kaum für möglich halten.